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 Lebenszeichen 2010 
 Aktuell: 
Red Hand Day 2010: Kinder sind keine Soldaten!
Einsatz von Kindersoldaten in Somalia beenden!
(Kampagne)

  
12. Februar 2010
19 Jahre Bürgerkrieg haben das Land am Horn von Afrika in Chaos und Gewalt gestürzt. Allein im Januar 2010 mussten erneut 80.000 Zivilisten in Somalia vor militärischen Auseinandersetzungen und der willkürlichen Bombardierung ihrer Wohnviertel fliehen. Zehntausende Familien wurden durch Krieg und Flucht auseinandergerissen.

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Am 28. Januar 2010 gab die Sahaurische Gemeinschaft der Opfer Schwerer Menschenrechtsverletzungen (ASVDH) bekannt, dass die sahaurische Menschenrechtsaktivistin, Degja Lachgar, die seit dem 8. Oktober 2009 im Gefängnis Salé, in Marokko, inhaftiert war, vorläufig freigelassen wurde. Dennoch besteht kein Anlass zum Aufatmen: Die sechs verbliebenen politischen Gefangenen sind heute aus Protest gegen die unmenschlichen Haftbedingungen im marokkanischen Gefängnis Salé in einen Hungerstreik getreten.
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 PRESSEERKLÄRUNGEN 
08. Februar 2010

Als einen "wichtigen ersten Schritt für mehr Frieden in Darfur" bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Normalisierung der Beziehungen zwischen den bislang verfeindeten Nachbarstaaten Sudan und Tschad.
Appell an die österreichische Bundesregierung, Parteien und Parlamentarier:
Bitte helfen Sie, das politische Asyl für Jovan Mirilo durchzusetzen!
(Pressemitteilung)
05. Februar 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzung hat unsere internationale Menschenrechtsorganisation die Zurückweisung des politischen Asyls von Jovan Mirilo zur Kenntnis genommen, jenes Mannes, der den Mut hatte, einen Film über den Massenmord in Srebrenica weltöffentlich zu machen.
Schweizer Bundesrat stimmt Aufnahme von zwei Guantánamo-Uiguren zu:
Schade, dass Deutschland der Mut für so eine große, humanitäre Geste fehlte!
(Pressemitteilung)
03. Februar 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des Schweizer Bundesrates, der Aufnahme von zwei Guantánamo-Uiguren in der Alpenrepublik zuzustimmen.
Nord-Uganda drei Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs
190.000 Vertriebene warten noch immer auf Rückkehr - Landkonflikte eskalieren
(Pressemitteilung)
03. Februar 2010

Mehr als drei Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Nord-Uganda warten noch immer 190.000 Zwangsumgesiedelte und Vertriebene Acholi auf ihre Rückkehr in ihre Heimatdörfer. Auf die schwierige Lage dieser vergessenen Kriegsflüchtlinge machte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch aufmerksam.
01. Februar 2010

Der Bundesvorsitzende der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen, Tilman Zülch, begrüßte heute, dass Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff die von Innenminister Uwe Schünemann angeordneten, systematischen Moschee-Kontrollen im Lande einstellen lässt.
 AKTUELLE APPELLE 
Red Hand Day 2010: Kinder sind keine Soldaten!
Einsatz von Kindersoldaten in Somalia beenden!
(Kampagne)

  
12. Februar 2010
19 Jahre Bürgerkrieg haben das Land am Horn von Afrika in Chaos und Gewalt gestürzt. Allein im Januar 2010 mussten erneut 80.000 Zivilisten in Somalia vor militärischen Auseinandersetzungen und der willkürlichen Bombardierung ihrer Wohnviertel fliehen. Zehntausende Familien wurden durch Krieg und Flucht auseinandergerissen.

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Der renommierte chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zisheng, ein Befürworter der Demokratisierung Chinas, ist möglicherweise unter mysteriösen Umständen eines gewaltsamen Todes gestorben. Appellieren Sie an Bundesaußenminister Westerwelle und den aktuellen Präsidenten des Rats der Europäischen Union, den spanischen Außenminister Miguel Moratinos, im Fall Gao Zisheng gegenüber den chinesischen Behörden Aufklärung einzufordern.

Zum Email-Appell an Außenminister Westerwelle
Zum Email-Appell an Außenminister Moratinos Cuyaubé

  

"Wir wollen kein Asyl in Deutschland, sondern in unserer Heimat bleiben. Doch dafür brauchen wir Unterstützung aus Europa." Klar und deutlich formuliert Khaled Mahmud, Vertreter der in Deutschland wenig bekannten Minderheit der Shabak, sein Anliegen an die deutsche Politik. Kürzlich sprach Mahmud im GfbV-Haus in Göttingen über die Situation der Shabak, Christen und Yeziden im Irak. Rund 1.000 Shabak sind seit 2003 Attentaten zum Opfer gefallen.
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Nachdem es in der Türkei im Dezember 2009 in Verbindung mit dem Verbot der prokurdischen Partei DTP zu Übergriffen auf Kurden gekommen war, bei denen auch zwei Menschen ihr Leben verloren, wurde jetzt eine weitere Minderheit des Landes Opfer nationalistischer Angriffe.


Bitte unterstützen Sie unseren Appell an die EU-Vertretung in Ankara, sich für die Rechte der Roma in der Türkei zu engagieren.

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Nach Empfehlung der Europäischen Kommission wurde der Visumszwang für Reisen in die Schengen-Zone für die Staatsbürger Serbiens, Montenegros und Mazedoniens ab 2010 aufgehoben. Davon profitieren auch die bosnischen Serben. Sie bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Dieses Privileg genießen bosnische Kroaten bereits seit Jahren. Nur die bosnischen Muslime können nicht frei reisen und werden als Hauptopfer des Völkermordes 1992-995 so doppelt bestraft.

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Als der Menschenrechtler Ali Salem Tamek im Januar 2007 auf Einladung der GfbV in Berlin Gespräche mit deutschen Bundestagabgeordneten, dem Außenministerium und politischen Stiftungen führte, wurde ihm versichert, dass alles getan werde, um auch nach seiner Rückkehr in die von Marokko besetzte Westsahara für seine Sicherheit zu sorgen. Nun braucht er dringend Ihre Hilfe.

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In den Chittagong Hill Tracts in Bangladesh leben 700.000 Indigene in ständiger Bedrohung: Immer wieder kommt es zu Landraub, Überfällen, Vergewaltigungen und Mord durch zugezogene muslimische Siedler. Ein Friedensabkommen von 1997 sollte diese Probleme lösen. Doch auch zwölf Jahre nach Unterzeichnung sind kaum Fortschritte gemacht worden.
Bitte appellieren Sie an die Premierministerin von Bangladesch, Sheik Hasina, das Friedensabkommen endlich durchzusetzen.

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Ende Februar 2009 rollten die ersten Bulldozer heran, um die Altstadt Kashgars niederzureißen. Der Jahrhunderte alte Stadtkern der kulturhistorisch bedeutendsten islamischen Stadt Zentralasiens soll nach dem Willen Pekings dem Erdboden gleichgemacht werden.


Report in pdf Format
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Die Situation der Menschen- und Bürgerrechtler in Russland und Tschetschenien hat sich 2009 dramatisch zugespitzt. Ihr mutiges Engagement bringt sie in unmittelbare Todesgefahr.

Zum Kampagnenblatt in pdf Format

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Syrien: Kurdischer Menschenrechtler mit Gefängnis bestraft
Dreieinhalb Jahre soll der syrisch-kurdische Menschenrechtler Maschal Tamo im Gefängnis verbringen.
(Kampagne)

  Mashal Tamo
(Foto:GfbV)

Dreieinhalb Jahre soll der syrisch-kurdische Menschenrechtler Maschal Tamo im Gefängnis verbringen. Ursprünglich hatte das erste Strafgericht in Damaskus unter Vorsitz von Richter Muhyaldin Halaq ihn nach § 285 und § 286 des syrischen Strafgesetzbuches wegen angeblicher Schwächung des Nationalgefühls und der Verbreitung falscher Meldungen zur Schwächung des Geistes der Nation verhängt wurde, sogar zu sechs Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die Strafe wurde jedoch sofort abgemildert.


Link zum Online-Appell weiterlesen DetailsDetails

  
Mehr als 70 Jahre Haft – diese Strafe droht der kurdischen Menschenrechtlerin Leyla Zana aus Diyarbakir/Türkei, sollten alle zurzeit gegen sie laufenden Verfahren mit rechtsgültigen Urteilen enden. Sie war 1991 für die kurdische Partei HEP ins türkische Parlament gewählt worden und hatte in ihrer Muttersprache Kurdisch bei der Vereidigung gesagt: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass das kurdische und das türkische Volk zusammen in einem demokratischen Rahmen leben können."




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Online-Appell an den russischen Premierminister Wladimir Putin
Unterstützen Sie den Protest der russischen Evenken gegen ein riesiges Wasserkraftwerk auf ihrem Land!
(Kampagne)

  
27. März 2009

"Die Evenken sind kategorisch gegen den Bau eines riesigen Wasserkraftwerks in ihrem Gebiet. Wenn sich die indigene Bevölkerung so engagiert gegen ein solches Vorhaben einsetzt, sollte die Regierung dies berücksichtigen und von ihren Plänen Abstand nehmen", sagt der Vizepräsident der Dachorganisation der indigenen Gruppen Russlands, RAIPON, Dmitri Bereshkov.

Wir bitten Sie, die Proteste der Evenken von Deutschland aus zu unterstützen, indem Sie den untenstehenden Brief an den russischen Premierminister Wladimir Putin abschicken. Hier gelangen Sie zu einem Kontaktformular Hier gelangen Sie zu einem Kontaktformular , in das Sie die Briefvorlage hineinkopieren können.

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