Gesellschaft für bedrohte Völker
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 Aktuell 
In Burma entrechtet, verfolgt, verjagt:
Die Rohingya brauchen Hilfe!
(Kampagne)

  Foto: ddp images/AP/Anurup Titu
Dezember 2012

Von aller Welt verlassen – so fühlen sich die Rohingya in Burma. Sie brauchen dringend Hilfe, denn ihre Lage ist dramatisch eskaliert. Vor 30 Jahren entrechtet, waren sie plötzlich Ausländer im eigenen Land und schutzlos staatlicher Willkür und Anfeindungen ausgesetzt. Doch im Juni 2012 hat es blutige Übergriffe auf Angehörige dieser ethnischen und religiösen Minderheit gegeben.
 PRESSEERKLÄRUNGEN 
„Geben Sie unseren Flüchtlingskindern endlich ein sicheres Zuhause!“
Gesellschaft für bedrohte Völker demonstriert mit Roma-Kindern für ein dauerhaftes Bleiberecht
(Pressemitteilung)

  
23. Mai 2013

„Unsere Roma-Kinder: Gestern in Auschwitz ermordet, heute aus Deutschland vertrieben!“ heißt es anklagend auf einem großen Transparent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), mit dem die Menschenrechtsorganisation während ihrer Mahnwache vor der Innenministerkonferenz am kommenden Freitag in Hannover die bisherige Politik der Abschiebung langjährig geduldeter Flüchtlinge kritisieren wird.

Wir laden Sie herzlich zu unserer Mahnwache und Appellübergabe ein

am Freitag, den 24. Mai 2013,
von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
gegenüber dem Radisson Blu Hotel vor dem Bertelsmann Pavillon
Expo Plaza 5, 30539 Hannover
Afrikanische Union feiert 50-jähriges Bestehen (25.-26.5.):
Mehr Engagement der AU für Menschenrechte und für den Schutz von Zivilisten im Krieg notwendig
(Pressemitteilung)

  
17. Mai 2013

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert. „Die AU ist noch weit davon entfernt, Konflikte erfolgreich schlichten und die Zivilbevölkerung schützen zu können“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Sotschi 2014 – 150. Jahrestag des Genozids an den Tscherkessen
Völkermord verjährt nicht! Tscherkessen fordern würdiges Gedenken an ihre 1,5 Millionen Toten 1864
(Pressemitteilung)

  
17. Mai 2013

Offener Brief an Dr. Thomas Bach, Kandidat für die Präsidentschaft des Internationalen Olympischen Komitees

Sehr geehrter Herr Dr. Bach,

am 21. Mai gedenken die Tscherkessen jedes Jahr weltweit des an ihnen begangenen Genozids durch die Armee des russischen Zaren 1864. 1,5 Millionen Tscherkessen kamen dabei ums Leben. Nach mehr als 100 Jahren Krieg war Sotschi ihre letzte Hauptstadt. Ganz in der Nähe wurden damals im Gebiet Krasnaja Poljana sehr viele Tscherkessen ermordet. 2014 soll Krasnaja Poljana – das „blutrote Feld“ – Hauptaustragungsort für die olympischen Skiwettkämpfe sein. Es erschüttert viele Tscherkessen, wie mit ihrer traurigen Geschichte umgegangen wird: Ausgerechnet auf den Gebeinen ihrer Vorfahren sollen genau 150 Jahre nach dem Völkermord die Olympischen Winterspiele stattfinden. Nur noch zehn Prozent der Tscherkessen leben heute in der Russischen Föderation. Die Nachfahren der Überlebenden von Krieg, Vertreibung und Deportation über das Schwarze Meer, die die meisten Opfer forderte, leben heute verstreut in aller Welt. Sie haben den Eindruck, dass die Tscherkessen durch Sotschi 2014 ein weiteres Mal verhöhnt und Opfer russischer Aggression werden.
Nigeria erklärt Ausnahmezustand im Nordosten des Landes:
Straflosigkeit stoppen - Mehr als 14.000 Tote seit 1999 - Gewalt geht nicht nur von Boko Haram aus
(Pressemitteilung)

  
15. Mai 2013

Nach Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten von Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch dort mehr Initiativen zur Beendigung der Straflosigkeit gefordert. „Mehr als 14.000 Menschen starben seit 1999 im Zentrum und Norden Nigerias durch religiös, ethnisch und politisch motivierte Gewalt. Doch kaum 200 Verantwortliche wurden bislang vor Gericht zur Rechenschaft gezogen“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius.

  
14. Mai 2013

Dringend muss Europa die humanitäre Hilfe für die mehr als 440.000 Bürgerkriegsflüchtlinge in Mali verstärken, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation erinnerte am Dienstag daran, dass nach UN-Angaben bisher erst Zusagen für 28 Prozent der benötigten 315 Millionen Euro gemacht wurden.
 Kampagnen 

  
Mai 2013

Die humanitäre Krise in Syrien hat kein Ende. Immer mehr Menschen sind auf Hilfe von außen angewiesen: Ihre Zahl ist seit Dezember 2012 von drei auf fünf Millionen gestiegen. Trotz der Not der vielen Flüchtlinge hält die türkische Regierung die Grenzen zum Nachbarland weiterhin geschlossen – vor allem in den von Kurden besiedelten Gebieten.

Bitten Sie den Präsidenten der Großen Nationalversammlung der Türkei, Cemil Çiçek, sich für eine Öffnung der Grenze für humanitäre Hilfe einzusetzen!

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