Jeden Tag werden Menschen vertrieben, gefoltert und ermordet – heute, in unserer Welt.
Während andere wegsehen, setzen wir uns entschlossen und solidarisch gegen Völkermord, Vertreibung und Unterdrückung ein. Gemeinsam mit mutigen Betroffenen und engagierten Menschen kämpfen wir für Gerechtigkeit, Frieden und Würde.
Handeln Sie noch heute und werden Sie Teil unserer Bewegung!
5000+ aktive Mitglieder engagieren sich mit uns für Menschenrechte
Knapp 60 Jahre Erfahrung in der internationalen Menschenrechtsarbeit
In 40+ Ländern weltweit gemeinsam mit Betroffenen aktiv
Foto: Katie Mähler
Unsere Arbeit für eine Welt, in der Menschenrechte für alle gelten
Die Arbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker stärkt Betroffene – unabhängig, überparteilich und international anerkannt. Die Vereinten Nationen haben uns Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat verliehen. Dieses Privileg ist für uns kein Selbstzweck, sondern eine Verpflichtung zum Handeln.
Unsere Vision: Eine Welt, in der Menschenrechte für alle gelten – unabhängig von Herkunft, Religion oder Kultur.
Für Menschenrechte braucht es Engagement – und Menschen, die handeln. Mit Ihrer Spende stehen Sie an der Seite von Betroffenen von Völkermord, Vertreibung und Unterdrückung – und setzen sich für Würde, Gerechtigkeit und Vielfalt ein.
Foto: Kamal Sido
Aktuelles
Website-Relaunch: Neuer Look. Gleiche Mission.
Seit über 55 Jahren setzen wir uns weltweit für verfolgte und unterdrückte Minderheiten, Nationalitäten sowie indigene Völker ein. Unsere Website…
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Entscheidung des WDR-Rundfunkrates, dem Aus für Cosmo und damit auch der wöchentlichen einstündigen kurdischsprachigen Sendung zuzustimmen, scharf. „Die Entscheidung des WDR, die kurdische Sendung einzustellen, sendet ein fatales Signal an eine Minderheit, die in ihren Heimatländern verfolgt wird und auch in Deutschland Ausgrenzung erlebt“, betont der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Aufwertung des US-Diplomaten Tom Barrack zum Sondergesandten von Präsident Donald Trump für Syrien und den Irak. Nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation verschärft die Entscheidung die Lage der Minderheiten in Syrien. Diese werden weiterhin durch das neue Regime in Damaskus verfolgt.
Seit fast 60 Jahren stehen wir als internationale Menschenrechtsorganisation an der Seite von Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschen, die von Völkermord und Kriegen betroffen sind. Unsere Stärke ist unsere Unabhängigkeit: Wir werden fast vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. So können wir laut sein, wo andere schweigen, und benennen Menschenrechtsverletzungen klar und deutlich.
Wir stehen für Solidarität und mutiges Engagement – gemeinsam mit unseren Partner*innen weltweit und gemeinsam mit Ihnen.
„Die Gesellschaft für bedrohte Völker macht nicht nur darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, die Rechte aller Menschen zu respektieren, sondern sie gibt allen Opfern von Menschenrechtsverletzungen Hoffnung für eine bessere Zukunft.“
Dalai Lama
Foto: Christopher Michel / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)
Respekt, Toleranz und Achtung – das möchten auch Minderheiten erfahren. Die GfbV steht für sie ein. Dieses Engagement ist einzigartig und so dringend nötig.
Düzen Tekkal,deutsch-yezidische Journalistin
Foto: Stella von Saldern / Deutscher Bundestag (CC BY-SA 4.0)
„Vor über zwanzig Jahren haben wir eine Allianz gebildet, die sich für die Verteidigung der Indigenen Völker einsetzt. Dieses Bündnis hat uns die Möglichkeit gegeben, selbst unsere Botschaft in die Welt zu tragen. Ihr habt uns die Möglichkeit gegeben, gemeinsam zu arbeiten und gemeinsam Veränderungen zu erreichen. Immer, wenn wir Unterstützung von der GfbV benötigten, konnten wir uns auf euch verlassen. Lasst uns zusammen weiterarbeiten.“
Benki Piyãko, Asháninka-Sprecher aus Brasilien
Foto: Eliane Fernandes / GfbV
„Die Gesellschaft für bedrohte Völker verschafft Verfolgten Gehör.“
Yared Terfa Dibaba, TV-Moderator
Foto: Stefan Brending / Lizenz: Creative Commons CC-BY-SA-3.0 de
„Es grenzt an ein Wunder, dass Christen in Ägypten und im ganzen Nahen Osten so viele Katastrophen überstanden haben. Wir brauchen Organisationen wie die Gesellschaft für bedrohte Völker, um die Überlebenden zu schützen.“
Bischof Anba Damian,Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland
Foto: Hanno Schedler / GfbV
„Eure Unterstützung und euer Engagement sind für uns wirklich unbezahlbar, und wir wissen das sehr zu schätzen.“
Elivs Çolpuh, Vorsitzender der Initiative KERMEN und der Versammlung krimtatarischer Organisationen in Europa, ACO, Arzt und krimtatarischer Menschenrechtsaktivist
Foto: Daniel Matt / GfbV
„Die Gesellschaft für bedrohte Völker war und ist eine unverzichtbare Partnerin in unserem Kampf für Gerechtigkeit. Dank ihrer Unterstützung konnten wir den Opfern auf Shark Island endlich ein würdiges Denkmal setzen und unsere Stimme für die Rechte der Nama und Ovaherero erheben.“
Maboss Johannes Ortmann, NTLA
Foto: Sarah Neumeyer / GfbV
„Die GfbV steht seit Jahrzehnten verlässlich an der Seite von Minderheiten. Sie sieht dorthin, wo Menschenrechtsverletzungen geschehen. Sie sieht hin, auch wenn viele den Blick abwenden.“
Ronya Othmann, Journalistin und Schriftstellerin, Ehrenmitglied der GfbV
Foto: Johanna Fishotter / GfbV
„Die GfbV hat nicht nur die Unterdrückung unseres Volkes sichtbar gemacht, sondern uns auch eine Stimme verschafft an den Orten, wo globale Entscheidungen getroffen werden – dort, wo wir sonst ungehört bleiben. Diese Solidarität ist für uns Maasai und für mich persönlich von unschätzbarem Wert.“
Joseph Oleshangay, Maasai-Aktivist und Anwalt
Foto: GfbV
„Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist die einzige Organisation im deutschen Sprachraum, die seit 55 Jahren die Verletzung der fundamentalen Rechte ethnischer Minderheiten und Indigener Völker aus allen Teilen der Welt aufzeigt und dokumentiert. Und diese Rechte sind die eigentliche Bewährungsprobe für die Menschenrechte.“
René Kuppe, Jurist, Kulturanthropologe, Experten für Rechte Indigener Völker
Foto: GfbV
„Unsere Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker ist wichtig, um in Deutschland und Europa die Aufmerksamkeit auf Völker, Kulturen und Sprachen in den zeitweise besetzten Gebieten der Ukraine zu lenken, in unserem Fall auf die Nordasowschen Griechen, die Urum und Rumei, die drittgrößte ethnische Gruppe des Gebietes Donetsk. Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist eine wichtige Plattform, damit diese Stimmen gehört und international verstanden werden.“
Olga Tsuprykova, Leiterin der NGO Nordasowsche Griechen, Urum und Rumei
Foto: Stefanie Grolig / GfbV
„Die Gesellschaft für bedrohte Völker steht dort, wo einst Schweigen herrschte, sie gibt den Stimmen der Roma Macht und Würde und sichert so ihren rechtmäßigen Platz in der kollektiven Identität Europas.“
Natalia Tomenko, ARCA, Agentur zur Förderung der Roma-Kultur, Ukraine
Foto: Stefanie Grolig / GfbV
„Ich unterstütze die GfbV, weil sie immer die Stimme erhebt für bedrohte ethnische und religiöse Minderheiten weltweit, wenn alle anderen schweigen. Ich bin dankbar für ihre wertvolle Arbeit und werde immer an Ihrer Seite sein. Wenn es sie nicht gebe, müsste man sie erfinden. Denn die GfbV ist immer wieder die Stimme der Stimmenlosen auf dieser Welt.“
Ali Ertan Toprak, Kurdische Gemeinde Deutschland e. V.
Foto: Privat
„Unser Kampf ist wie ein Baum, der in unserem Land geboren wurde und dessen Wurzeln tief in unserer Geschichte liegen. Seine Äste strecken sich in die Welt, und die GfbV ist einer davon – ihr tragt unsere Stimme, unsere Hoffnung, unseren Widerstand über unsere Grenzen hinaus.“
Tita (Juana Rita Velásquez Ipuana), Indigene Anführerin des Volks der Wayúu aus Kolumbien
Foto: Jan Königshausen / GfbV
„Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist eine unbestechliche Stimme für unterdrückte Minderheiten und Indigene Völker, die so oft von aller Welt vergessen werden. Ich freue mich, dass die neue Generation in der GfbV das Erbe des Gründers Tilman Zülch, dessen Mut und Klarheit bewundernswert waren, so engagiert weiterträgt!“
Rita Süssmuth, Politikerin, 1985-1988 Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages.
Foto:Stella von Saldern / Deutscher Bundestag (CC BY-SA 4.0)
Gemeinsam etwas bewirken
Freiheit für Daria Egereva!
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Es fehlen noch 492 Unterschriften!
Eine Stimme für Indigene Rechte in Russland soll zum Schweigen gebracht werden. Daria Egereva gehört dem Volk der Selkupen in…