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 VERÖFFENTLICHUNGEN 
Tilman Zülch im SWR Interview
Die Kopten in Ägypten schweben in Gefahr
07. Januar 2010
Tilman Zülch, Präsident der GfbV,spricht in einem Interview am 7. Januar 2010, mit SWR cont.ra über die christlichen Kopten in Ägypten und ihre zunehmende Bedrohung als Minderheit.

Sendung im Archiv von SWR (7.Januar)
Die Shabak – eine Unbekannte Minderheit am Rande Kurdistan
Ein Gespräch mit Kalid Wale, Präsident der Vereinigung der Shabak im Irak.

  
15. Dezember 2009

Ein Vertreter der irakischen Minderheit der Shabak, Kalid Wale, besuchte am 15.12. das Berliner Büro der GfbV und stellte die aktuelle Situation der Shabak folgendermaßen dar:


  
13. Dezember 2009

Das Feature geht der Frage nach, ob die Art und Weise, wie die ISAF ihren Vertrag erfüllt, Menschenrechtsverletzungen an der paschtunischen Minderheit in Nordafghanistan begünstigt:

  
12. Dezember 2009

Dieses Jahr ging der 1. Preis des Otto-Brenner-Preises für kritischen Journalismus an den Hörfunk-Journalisten Marc Thörner.
November 2009
November 2009

  
26. Oktober 2009

Karadzic werden Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnien-Krieges von 1992 bis 1995 vorgeworfen. Zu den Gräueltaten, für die Karadzic verantwortlich gemacht wird, gehört vor allem die Ermordung von mehr als 8.000 bosnischen Muslimen in Srebrenica.

  
18. Oktober 2009

Selten war ein Ehrengast der Frankfurter Buchmesse so umstritten wie China in diesem Jahr. Als Antwort auf die unkritische Darstellung des Gastes durch die Buchmesse errichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker auf einem Teil ihres kleinen Standes ein Gefängnis, aus dem die chinesische Schriftstellerin Xu Pei Informationen über verfolgte Schriftsteller in China herausreichte.

  
14. Oktober 2009

Interview des ERF Radios mit GfbV-Asienreferent Ulrich Delius "Fragwürdiger Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse - Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert China", ausgestrahlt am 14.10.2009 im aktuellen Magazin »Halbzeit« und der Sendung »Journal«.

  
25. September 2009

Mehr als 100 Menschen wurden am vergangenben Sonntag bei einer Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Volksgruppen im Südsudan getötet, seit Jahresbeginn sind in dieser von den Nachrichtensendungen und Redaktionen praktisch komplett ignorierten Region mehr als 2100 Opfer zu beklagen gewesen, dort herrscht inzwischen praktisch wieder ein Bürgerkrieg, angefacht durch die Zentralregierung im Nordsudan, die an einer Stabilisierung des versuchten Friedensprozesses wohl kein Interesse zu haben scheint.


Kundgebung für einen demokratischen Iran
Rede von Tilman Zülch, Generalsekretär der GfbV

  
23. September 2009

Am 11. Februar dieses Jahres feierte die Islamische Republik Iran prunkvoll ihr dreißigjähriges Bestehen. Wenig Anlass zur Freude hatten die Menschen im Iran.
Tillmann Schmalzried im Interview mit der Deutschen Welle
Die Warlords sind schlimmer als die Taliban

  
09. September 2009

Die Kollegen von der Deutschen Welle interviewten Tillmann Schmalzried zum Thema Afghanistan

  
28. August 2009

Zur Problematik des Organhandels in China interviewten die Kollegen vom Deutschlandfunk unseren Asienexperten Ulrich Delius
04. Mai 2009

Tilman Zülch in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe zum Thema "Situation der Menschenrechte von ethnischen, religiösen und sexuellen Minderheiten in den Ländern Iran und Irak" vom 22.04.2009

Rückkehr der Taliban?
Die Bundeswehr in Nordafghanistan
03. April 2009

Truppenaufstockung und Verhandlungen auch mit gemäßigten Taliban - mit dieser Taktik wollen NATO und Karzai-Regierung die Initiative in Afghanistan zurück gewinnen. Und man versucht, verstärkt mit den Vertretern "traditioneller Strukturen" zusammen zu arbeiten, in der Balkh- Provinz, wo die Bundeswehr stationiert ist, z.B. mit dem Gouverneur Mohammed Atta.

Zum Hintergrund:
Der Konflikt in Dagestan
24. März 2009

In den vergangenen Tagen sind bei Gefechten in der Kaukasusrepublik Dagestan im Süden Russlands 21 Menschen ums Leben gekommen: Fünf Soldaten und Polizisten sowie 16 Kämpfer des bewaffneten islamistischen Widerstands.

  
09. März 2009

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat China vorgeworfen, kulturellen Völkermord in Tibet zu begehen. In einem anlässlich des 50. Jahrestages des Volksaufstandes in Tibet (10. März) veröffentlichten 30seitigen Report dokumentiert die Menschenrechtsorganisation die Zerstörung der tibetischen Sprache, Kultur und Identität sowie die Gleichschaltung des tibetischen Buddhismus.

Download des Reports
Gescheiterte Strategien am Hindukusch?
Afghanistan, die Taliban und der Westen

  
03. März 2009

Mit seinem militärischen Engagement in Afghanistan wollte der Westen die Voraussetzungen für Frieden und Demokratie schaffen. Doch die Lage am Hindukusch hat sich in den vergangenen Jahren nicht grundlegend verbessert. Im Gegenteil: Die Taliban gewinnen wieder an militärischer und politischer Bedeutung.

Mit GfbV-Referent Tillmann Schmalzried im Interview

Interview mit Sarah Reinke
Aktuelle Lage in Tschetschenien
10. Februar 2009

Interview mit Sarah Reinke von der GfbV-Berlin zum Thema Tschetschenien
Das Interview führte Josip Pejic, Redakteur des Magazins zenith - Zeitschrit für den Orient.

Ulrich Delius im Interview in der BR-Sendung "Südwild"
Freilassung von 17 Uiguren aus Guantanamo

  
30. Januar 2009

Die Sendung "Südwild" vom 30. Januar beschäftigte sich unter anderem mit der Freilassung von 17 inhaftierten Uiguren aus Guantanamo.

Entspannung im indischen Bundesstaat Orissa
Christen hoffen auf ein friedliches Weihnachtsfest
23. Dezember 2008

Heute vor genau vier Monaten wurde in Indien im Bundesstaat Orissa der Anführer einer hinduistischen Gruppierung ermordet. Hinduistische Nationalisten hatten deshalb für Weihnachten einen Generalstreik angekündigt.

Über die Situation in Orissa spricht Kai-Uwe Woytschak mit Dr. James Albert von der Gesellschaft für bedrohte Völker.


  
22. Dezember 2008

Als Samir Khaled Issa al Jayyab am 22. Februar 2006 seinen Sohn von der Schule im Viertel Al Baladiyat (Bagdad) abholen will, kommt er niemals dort an: Seine Leiche liegt drei Tage später in einer Leichenhalle – mit deutlichen Anzeichen schwerer Gewalteinwirkungen am ganzen Körper. Am 16. Mai 2006 verlässt Sabah Abdel-Qader Abdel-Khaledq, ein 30-jähriger Schmied, sein Haus in Bagdad, um auf einem nahe gelegen Markt essen zu gehen.

22. Dezember 2008

Schwestern und Brüder,
Unsere Mutter Erde ist heute krank. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts haben wir die heißesten Jahre des letzten Jahrtausends erlebt. Die globale Erwärmung ruft jähe Klimaveränderungen hervor: den Rückzug der Gletscher und die Verringerung der Polkappen; den Anstieg des Meeresspiegels und die Überflutung von Küstenregionen, in deren Nähe 60% der Weltbevölkerung leben.

Experten warnen vor kulturellem Ausverkauf Afghanistans
Kunstschmuggel aus Afghanistan

  
17. Dezember 2008

Interview mit GfbV-Asienreferent Ulrich Delius und Afghanistan-Koordinator Tillmann Schmalzried im Deutschlandfunk zum Thema "Kunstschmuggel aus Aghanistan" am 17.12.2008

Die Gesellschaft für bedrohte Völker sorgt sich um die Kulturgüter Afghanistans. Allein in der westlich gelegenen Stadt Herat seien seit 2004 mehr als 100 Objekte aus staatlichen Museen verschwunden, teilte die Organisation mit. Das sei umso bedauerlicher, als die Bundesregierung seit dem Jahr 2000 mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro den Erhalt des kulturellen Erbes fördere.


  
15. Dezember 2008

Was ist erreicht worden seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte? 1948 – nach der Katastrophe des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs – wurde die UN-Resolution 217 A (III) verabschiedet. Welche Politik folgt daraus? Kann die Staatengemeinschaft die Menschenrechte schützen?
Al Bashir muss für Verbrechen in Darfur zur Verantwortung gezogen werden:
Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert vier Jahre Ringen um Gerechtigkeit in Darfur

  
03. Dezember 2008

Wenn die internationale Gemeinschaft die Verantwortlichen des Genozids in Darfur tatsächlich zur Rechenschaft ziehen will, muss der Weltsicherheitsrat die Ausstellung eines Haftbefehls gegen den sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir jetzt zulassen. Diese Forderung erhebt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten neuen Menschenrechtsreport zum Sudan.

Download des Reports

  
11. November 2008

Christen im Kandhamal-Distrikt (Orissa) in Indien werden von radikalen Hindu zwangsweise zum hinduistischen Glauben "bekehrt", werden willkürlich verhaftet und aus ihren Dörfern vertrieben. Christlichen Ureinwohnern droht bei der Rückkehr in ihre Heimatdörfer der Tod. Mehrere Rückkehrer, die sich nicht zwangsweise zum Hinduismus konvertieren ließen, wurden bereits ermordet.

Ein Bericht zum Thema "Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa"

Download des Reports

  
September 2008
INHALT

Zusammenfassung ++ Empfehlungen ++ Einführung ++ Menschenrechte und Olympische Spiele ++ Menschenrechtler sind auch 19 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens noch inhaftiert ++ Rechtsstaatsprinzipien werden mit Füßen getreten ++ Beschränkungen der Medien- und Pressefreiheit ++ Internetfreiheit wird unterdrückt ++ Bedrängte Christen ++ Politische Gefangene fertigen Produkte in Arbeitslagern und Gefängnissen ++ Bittsteller werden kriminalisiert ++ Wanderarbeiter klagen über Diskriminierung ++ Missbrauch der Psychiatrie ++ Folter und Tod in der Haft ++ Massive Verfolgung von Falun-Gong ++ Umstrittene Transplantationen ++ Verfolgung an Universitäten in Schanghai ++ Die Verfolgung von Dr. Jiafeng Zeng ++ Verhaftungen

  
23. Juli 2008

"Tod durch Erhängen" – dieses Schicksal erwartet den jungen afghanischen Journalisten Parvez Kaambakhsh. Ihm wurde "Gotteslästerung" vorgeworfen. Mit dem Todesurteil, das am 23. Januar 2008 gefällt wurde, soll vor allem jedoch sein Bruder eingeschüchtert werden. Auch er ist ein regimekritischer Journalist.

  
Juli 2008

Fünfeinhalb Jahre nach Beginn des Völkermords in Darfur eskaliert die humanitäre und menschenrechtliche Lage im Westen des Sudan immer mehr. Seit Beginn des Jahres 2008 sind weitere 180.000 Menschen in Darfur vertrieben worden. Allein 60.000 Menschen mussten nach UN-Angaben aufgrund von Angriffen der sudanesischen Armee fliehen (Washington Post, 20.6.32008).


  
25. Juni 2008

Bolivien, eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, steht mitten in einem erbitterten Machtkampf zwischen der Regierung unter dem indigenen Präsidenten Evo Morales, die mit umfassenden Reformen die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der indigenen Bevölkerungsmehrheit deutlich stärken will, und der bürgerlichen, nichtindigenen Opposition in den sogenannten Halbmondstaaten Pando, Beni, Santa Cruz und Tarija im östlichen Tiefland Boliviens. Diese vier Bundesländer (Departments) haben sich inzwischen mit Referenden für Autonomiestatute ausgesprochen und sind damit deutlich von der Zentralregierung abgerückt. Die Polarisierung zwischen dem armen indianischen Andenhochland im Westen Boliviens, in dem sich die politische Macht konzentriert, und dem reichen von Europäern und Mestizen geprägten Tiefland, in dem sich die wirtschaftliche Macht ballt, hat damit eine neue Qualität gewonnen. Evo Morales sah sich veranlasst, nun seinerseits die Machtfrage zu stellen. Voraussichtlich am 10. August 2008 will er die Bolivianer darüber abstimmen lassen, ob er im Amt bleiben soll oder nicht.

19. Juni 2008

Die Bahá’í-Religion (auch Bahá‘ísmus oder Bahá‘ítum genannt) hat weltweit rund 7,7 Mio. Anhänger. In ihrem Ursprungsland, der Islamischen Republik Iran, umfasst die Glaubensgemeinschaft mehr als 300.000 Angehörige. Die Bahá’í stellen dort die größte religiöse Minderheit und werden seit Anbeginn ihrer Geschichte Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgt.


  
11. Juni 2008

Die internationale Gemeinschaft und die Regierung Afghanistans sicherten in dem Afghanistan-Pakt zu, sich für mehr Sicherheit, eine gute Regierungsführung, Menschenrechte, wirtschaftlichen Fortschritt und eine aktive Anti-Drogenpolitik einzusetzen. Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Paktes bleiben die meisten Versprechen uneingelöst.

  
06. Juni 2008

Zusammenfassung

Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.

  
22. Mai 2008

Zusammenfassung

Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.

  
15. Mai 2008

Wie in jedem zweiten Jahr treffen sich vom 19.-30. Mai 2008 die Vertreter von über 190 Staaten zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity (CBD)). Unter den 5.000 Teilnehmern werden auch mehr als 180 Vertreter indigener Völker auf der Konferenz in Bonn anwesend sein. Das rege Interesse spiegelt die enorme Bedeutung des Themas wider.

GfbV begleitet erschütternden Dokumentarfilm durch Deutschland
"Die Todesreiter von Darfur"

  

Seit Kurzem ist die Darfur-Dokumentation "The Devil came on Horseback" in deutscher Version in den Kinos zu sehen. Mit großem Engagement dokumentiert U.S. Marine Brian Steidle das Leiden der unter dem Völkermord im Westsudan leidenden Menschen und setzt sich für Versöhnung und Frieden ein.
Die GfbV organisiert anlässlich der Kinoaufführungen Vorträge und Diskussionsrunden und stellt Informationsmaterial zur Verfügung.

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